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Schauvorführung und Ausstellung
Von Anfang an war geplant, den Pferdegöpel so originalgetreu
wie möglich wieder aufzubauen. Auf jeden Fall sollte er technisch funktionsfähig
sein - dies ist auch gelungen. Zwar hat der Schacht heute nicht mehr seine
ursprüngliche Tiefe von 140 m, sondern ist nur noch knapp 20 m tief. Bis in diese
Teufe reicht nämlich die unter Denkmalschutz stehende Schachtmauerung.
Für einen Fördervorgang brauchen die Pferde deshalb die Göpelspindel nur
noch einmal herum zu drehen, anstatt 13 mal wie früher. Schauvorführungen
mit Pferden können nach Vereinbarung für Besuchergruppen organisiert werden.
Im Foyer das Huthauses befindet sich neben der Kasse ein Modell des Pferdegöpels,
welches der Johanngeorgenstädter Schnitzer Erich Göbel schon einige Jahre
vor der tatsächlichen Rekonstruktion des Göpels gebaut hat. Daneben sind
ein Modell der Johanngeorgenstädter Stadtkirche und ein Reliefmodell von
Johanngeorgenstadt und Umgebung zu sehen. An der Kasse sind Ansichtskarten,
Informationsbroschüren, Bücher, Kalender und Mineralien erhältlich
Das Dachgeschoß des Huthauses wurde zu einem Ausstellungs- und Vortragsraum
ausgebaut. Hier wird dem Besucher auch ein sehr interessantes Video über
den Wiederaufbau, vom Aussehen der Halde vor dem Bau bis zur Einweihungsfeier
des Göpels, gezeigt.
Hier veranstaltet der Förderverein Pferdegöpel eine Vortragsreihe zur
Heimat- und Bergbaugeschichte. Die bisherigen 40 Vorträge beschäftigten
sich mit der Geschichte von Johanngeorgenstadt, des Wintersports, der
erzgebirgischen Uhrenindustrie, der Eisenbahngeschichte u.v.a. Daneben
stand aber auch die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, des Bundesgrenzschutzes
und der Wetterwarte Carlsfeld im Mittelpunkt eines Vortrages.
In den Sommermonaten fanden mehrere Exkursionen zu Sachzeugen der Bergbaugeschichte
statt - unter anderen auf die Jugel, zum Riesenberg und in das Zinnbergbaugebiet
zwischen Carlsfeld und Wildenthal.
Die bisher gezeigten Sonderausstellungen stießen immer auf reges
Interesse - leider kann in diesen Zeiten aus Platzmangel die ständige
Ausstellung nicht gezeigt werden. Die bisherigen Sonderausstellungen waren:
- Das Johanngeorgenstädter Bergleichenornat
- Wintersport in Johanngeorgenstadt
- Johanngeorgenstadt zur Wismut-Zeit (Bilder und Zeichnungen
von Carl Heinz Westenburger)
- Max Schreyer - Der Dichter des Vuglbeerbaam-Liedes
- Der
Schwibbogen
- Die Johanngeorgenstädter Fürstenbilder
- 130 Jahre Lederhandschuhindustrie
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Schachtmauerung

Schauvorführung

Vortragsreihe im Huthaus

Exkursion
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