Die Fachgruppe Schnitzen
im EZV Johanngeorgenstadt

Die Gründung des Schnitzvereins erfolgte im April 1956 im Rahmen des damaligen Kulturbunds. Allerdings gehen seine Traditionen auch auf den 1921 gegründeten Krippen- und Schnitzverein Johanngeorgenstadt zurück. Anfangs wurde einmal in der Woche im Werkraum der damaligen Mittelschule in der Neustadt geschnitzt.

Nach dem Ausbau einer ehemaligen Baustellen-Baracke schuf sich der Schnitzverein ab November 1957 ein eigenes Heim. Einige Jahre später erwies sich dieses Heim jedoch als zu klein. Deshalb wurde angebaut. Die Bauausführung erfolgte von 1976 bis 1977 im wesentlichen durch die Mitglieder des Schnitzvereins selbst. 1984 schufen die Schnitzer eine neue Ortspyramide, welche von ihnen bis heute betreut wird.

Von den Schnitzern ging die Initiative zur Wiederbelebung des EZV Johanngeorgenstadt im Jahre 1990 aus. Seitdem sind sie dort als Fachgruppe Schnitzen organisiert.

Das Schnitzerheim (Eibenstocker Straße 111) befindet sich im Stadtteil Neustadt neben dem Minimal-Markt. In der Nähe befinden sich Parkplätze für PKW und Busse.Die im Schnitzerheim befindliche Ausstellung erzgebirgischer Schnitzereien kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Angeboten werden auch Bastel-Nachmitttage (Astarbeiten) unter fachkundiger Anleitung für Jung und Alt.Voranmeldungen sind möglich bei Heimatfreund Breuer (03773 883285).

Besondere Höhepunkte der vergangenen Jahre waren u.a. die Schnitzausstellung in der ehemaligen Pestalozzi-Schule aus Anlass des 90-jährigen Jubiläums der Gründung des Krippen- und Schnitzvereins sowie in dem im Oktober 2014 durchgeführten Holzbildhauer-Symposiums, bei dem die Holzfiguren für die große Weihnachtspyramide geschaffen wurden.

 

Gesangsgruppe

Schnitzerheim
Schnitzerheim

Ausstellung
Schnitzerheim

Ausstellung
Ausstellung (2011)

Ausstellung
Ausstellung (2011)

Symposium 2014
Holzbildhauer-Symposium 2014

Symposium 2014
Holzbildhauer-Symposium 2014

 

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